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Wenn es Menschen gibt, die verzweifelt ein sicheres Zuhause suchen und Menschen, die bereit sind diese aufzunehmen, dann liegt die Lösung doch auf der Hand – oder?

Genau diese Situation haben wir aktuell: Mehr als 40.000 Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Gewalt verlassen mussten, leiden aktuell unter den menschenunwürdigen Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern und werden nun zusätzlich durch die gefährlichen Folgen des Coronavirus bedroht. Deswegen haben sich mehr als 150 deutsche Städte als Sichere Häfen bereit erklärt, diesen Menschen zu helfen. Hier in Deutschland schauen wir nicht weg, wir zeigen uns solidarisch! Ein Landesaufnahmeprogramm kann es endlich möglich machen, dass jedes Bundesland selbst entscheiden kann zu handeln. Berlin und Thüringen haben bereits die ersten Schritte gemacht. Jetzt brauchen wir auch den Mut der anderen Bundesländer. Wir können es schaffen!

Wähle dein Bundesland und erhebe deine Stimme:

Wähle dein Bundesland und erhebe deine Stimme!

 

Deutschland, zeig deine Menschlichkeit

Hier in Deutschland gibt es mehr als 150 Städte, die sich solidarisch als Sicheren Hafen erklärt haben. Mit unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kapazität können wir in Europa als gutes Beispiel voran gehen. Berlin und Thüringen sind bereits vorausgegangen und haben die Aufnahme von Menschen aus den Flüchtlingslagern beschlossen. Nun müssen die nächsten Bundesländer ihre Menschlichkeit beweisen. Lasst uns das Verantwortungsschiebespiel zwischen Kommunen, Ländern, Bund und EU nicht mehr akzeptieren und unsere gewählten Abgeordneten zum Handeln aufrufen:

Wir fordern alle Bundesländer jetzt dazu auf, die Camps und gefährdeten Bewohner der griechischen Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos zu evakuieren, in Sicherheit zu bringen und an die aufnahmebereiten Städte in Deutschland unterzubringen. 
Mach mit und schicke hier deinen Abgeordneten eine persönliche Nachricht, damit sie Verantwortung übernehmen und ihre Menschlichkeit nicht vor unseren Nationalgrenzen Halt macht.

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Werde aktiv!

Schicke hier eine E-Mail und fordere: #LeaveNoOneBehind

Die enorme Ausmaße von Corona zeigen uns, wie eng wir alle miteinander verbunden sind. Auch wenn wir alle zusammen durch diese Krise kommen müssen, sind wir dennoch nicht alle gleichermaßen betroffen. Corona führt unweigerlich zur Diskriminierung: Die am sozial schwächsten und am stärksten marginalisierten Menschen in unserer Gesellschaft sind unverhältnismäßig stark betroffen und werden das auch weiterhin sein. Wir dürfen niemanden zurücklassen und wollen Geflüchtete auch während der Corona Krise unterstützen.Berlin_rises_above_900-min.png30004_hamburg_apartments_900-min.jpg30004_hamburg_apartments_900-min.jpg

  • Derzeit leben allein im Lesbos-Lager Moria über 20.000 Menschen, obwohl es ursprünglich für nur 3.000 konstruiert wurde. Toiletten und Handwaschbecken müssen mit Hunderten von Menschen geteilt werden. Soziale Distanz und Hygiene sind so unmöglich. Ein Ausbruch der Pandemie wäre undenkbar schrecklich und würde bei der schlechten medizinischen Versorgung des Lagers in einer humanitären Katastrophe enden. Die Menschen sind noch frustrierter und ängstlicher als sonst, obwohl sie erst aus ihrer Heimat geflohen sind, um einen Ort zu finden, an dem sie sich endlich sicher fühlen können. 

  • Landesaufnahmeprogramme (kurz LAPs) klingen erst mal schön bürokratisch. Aber die LAPs sind der gewöhnliche politische Weg Newcomer in Bundesländern aufzunehmen und ihnen die Hilfe zu geben, die sie brauchen. Sie geben außerdem den Bundesländern die Möglichkeit selbst zu handeln und Menschen, die schutzsuchend sind, aufzunehmen. Allerdings braucht jedes Bundesland dafür laut Landesaufnahmegesetz die Genehmigung Bundesinnenministeriums. Und dieses weigert sich bisher an einem funktionierenden Landesaufnahmeprogramm zu arbeiten. 

  • Seit 2018 haben sich über 150 Städte, Gemeinden und Kommunen als Sicheren Hafen mit der SEEBRÜCKE als solidarisch erklärt. Sie stellen sich gegen die Abschottungspolitik Europas und leisten selbst einen Beitrag, um mehr Menschen ein sicheres Ankommen zu ermöglichen. Diese Beiträge sind lokal sehr unterschiedlich. Die hier aufgeführten Orte erfüllen mindestens eine der Forderungen der SEEBRÜCKE. 

  • Bisher ist nur wenig passiert: Die Bundesregierung hat bis heute nur die Aufnahme von 50 unbegleiteten Minderjährige veranlasst. Das ist wie ein winziger Krümel Cookie Dough in einem Ozean voller Eis. Und dabei ist es gerade jetzt wichtig zu handeln. Denn: Eine Pandemie macht auch vor Grenzen keinen Halt.

    Zwei kleine Schritte haben wir aber geschafft: Berlin und Thüringen haben sich bisher dazu bereiterklärt, ein Landesaufnahmeprogramm aufzustellen und Geflüchtete aufzunehmen. Das ist ein erfreulicher Fortschritt. Dennoch können wir hier noch nicht aufhören. Es sind immer noch mehr als 20.000 Menschen, die ein sicheres Zuhause benötigen.

    Obwohl sich zahlreichen Städte als Sicheren Hafen erklärt haben und den Willen und die Kapazität haben Menschen aus Moria aufzunehmen, um ihnen eine sichere Zukunft zu ermöglichen, wurde diese Möglichkeit aber bisher noch nicht genutzt. Wir wissen, dass einige Bundesländer derzeit in der Vorbereitung für ein solches Programm sind, allerdings ist die Motivation zur tatsächlichen Durchführung durch das mögliche Veto des Bundeninnenministeriums bescheiden. Darum fordern wir mit unseren Partnern von Sea-Watch und der Initiative #LeaveNoOneBehind die Bundesländer dazu auf ein Stück Migrationsgeschichte zu schreiben

  • Als ein progressives, werte-orientiertes Unternehmen fühlen wir uns für unsere Gesellschaft und Umwelt verantwortlich. Seit über 40 Jahren setzen wir uns für soziale und ökologische Gerechtigkeit ein und sich seit der Gründung für soziale und ökologische Themen einsetzt. 

    Durch unsere Arbeit für die Rechte von Geflüchteten wollen wir uns für Gerechtigkeit, Gleichheit, Perspektiven und Fairness für die Gemeinschaften einsetzen, die zurückgelassen und marginalisiert werden. Deshalb arbeiten wir mit Partnern zusammen, die unsere Fans motivieren Teil ihrer Bewegungen zu werden, um für die Rechte von Geflüchteten zu kämpfen. Schon immer feiern wir Diversität und werden weiterhin unsere Löffel für eine bunte, solidarische Gesellschaft heben. 

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