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If It's Melted It's Ruined

 

Jede Krise muss wie eine Krise behandelt werden

Die Verbreitung des Coronavirus ist eine ernstzunehmende Herausforderung für unsere Gesellschaft, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Dabei ist es wichtig, dass der Rettungsschirm, der uns auf dem Weg aus der Coronakrise helfen soll, nicht direkt in die nächste Krise stürzt. Der Rettungsschirm muss klug ausgestaltet werden, sodass die notwendige Transformation unserer Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft vorangebracht werden kann.

Deshalb fordern wir zusammen mit Fridays For Future, dass soziale und ökologische Fragen von der Politik zusammen gedacht werden: Werdet mit #EmailForFuture politisch aktiv und fordert ein soziales und klimagerechten Rettungsschirm von euren politischen Entscheidungsträgern!

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Hier geht es zum E-Mail Tool:

 

Was ist ein Klimarettungsschirm?

Die Regierung versucht mithilfe von Konjunkturprogrammen einen Rettungsschrim zu spannen, der die Wirtschaft während und nach der Coronakrise beleben soll. Dieser finanzielle Rettungsschirm darf jedoch nicht "business as usual" unterstützen, sondern muss die Chance nutzen, um unsere Wirtschaft neu und nachhaltig gestalten. Dafür müssen soziale wie auch klimagerechte Bedingungen berücksichtigt werden.en unsere Demokratie verteidigen und ausbauen. 

 

Was heißt das für Ben & Jerry’s?

Wir wissen, dass der Treibhausgas-Hufabdruck bei der Herstellung von Speiseeis erheblich ist. Jeder Becher Eiscreme, den wir herstellen, produziert ungefähr 2 Pfund Treibhausgase. Die Emissionen unserer Farmen machen ungefähr die Hälfte unseres gesamten ökologischen Hufabdrucks aus. Wir arbeiten deshalb seit Jahren hart daran mit unseren Milchbauern zusammenzuarbeiten, um die Umwelteinflüsse aus diesem Teil der Produktion zu reduzieren. Außerdem investieren wir in Technologien, Forschung und landwirtschaftliche Methoden, die die Emissionen auf Bauernhöfen reduzieren soll. Aber um da ganz offen und transparent zu sein: Das ist noch lange nicht genug und es gibt noch viel zu tun.

Wir verpflichten uns den wissenschaftlichen Klimazielen

Wir verfolgen die wissenschaftlich anerkannten Ziele zur Treibhausgasreduktion der Science Based Targets Initiative (SBTi). Die SBTi verifiziert die Ziele zur Treibhausgasreduktion, sodass sie mit dem aktuellsten, wissenschaftlichen Stand der Klimaforschung übereinstimmen. Mehr dazu hier: Unsere Klimaziele

Konkret fordern wir
  • Die Konjunkturmaßnahmen müssen die tatsächliche Lebensqualität und das menschliche Wohlergehen ins Zentrum stellen und dort finanziell einen Fokus setzen. Die Arbeit in der Pflege, Gesundheitsversorgung und im Sozialen, die gerade als ‘systemrelevant’ bezeichnet wird, ist nicht nur in Krisenzeiten eine tragende Säule der Gesellschaft. Im Pflege-Sektor sind und entstehen die Arbeitsplätze einer klimaneutralen Zukunft. Er ist tagtäglich verantwortlich für das Wohl aller Menschen. Eine Erholung von den Corona-Folgen ist nur denkbar, wenn die öffentliche Hand massiv in den Ausbau dieser Bereiche investiert – in mehr Personal, bessere Ausstattung und höhere Löhne. Der Zugang zum Gesundheitssystem sowie sozialer Dienstleistungen muss für alle gleichermaßen ermöglicht werden.

  • Die Pandemie trifft Menschen nicht gleichermaßen – sie verschärft soziale Ungleichheiten. Unsere Gesellschaft, die ohnehin sozial tief gespalten ist, kann an dieser Krise zerbrechen. Konjunkturmaßnahmen müssen sich auch daran messen lassen, ob sie dazu beitragen, diese gespaltene Gesellschaft wieder zusammenzuführen. Sie müssen nicht nur krisen-bedingte Diskriminierungen stoppen, sondern darüber hinaus für mehr Gleichheit in dieser Gesellschaft sorgen. In der Krise und danach brauchen wir mehr Solidarität – insbesondere mit den Ärmsten und Verwundbarsten unserer Gesellschaft. Dafür müssen existenzsichernde Sozialleistungen kurzfristig um mindestens 100 Euro erhöht und Verdienstausfälle kompensiert werden. Gute Arbeit bedeutet eine kollektive Absicherung durch Tarifverträge, armutsfeste Löhne und stabile Sozialversicherungssysteme, die gerecht finanziert sind. Es dürfen nur solche Unternehmen Zuflucht unter staatliche Rettungsschirme finden, die sich auf gute Arbeit verpflichten und auf Boni und Dividende-Ausschüttungen verzichten.

  • Durch ihren unweigerlich grenzüberschreitenden Charakter verlangt die Coronakrise neue Dimensionen internationaler Solidarität. Das heißt auch, dass innerhalb der EU die Krisenlasten in Folge der Corona-Pandemie solidarisch geteilt werden müssen. Im Umgang mit Menschen, die auf der Flucht sind, ist die Achtung der Menschenrechte und der Genfer Flüchtlingskonvention nicht verhandelbar.

  • Konjunkturmaßnahmen müssen die Rechte junger und zukünftiger Generationen berücksichtigen. Sie müssen gezielt emissionsarme Sektoren sowie Innovationen unterstützen, um die Transformation zu einer zukunftsfähigen und pariskonformen Wirtschaft voranzutreiben. Emissionsintensive Unternehmen können nur staatliche Hilfe erhalten, wenn sie verbindliche Pläne vorlegen, wie sie ihre Emissionen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel reduzieren werden. Es liegt in der klaren Verantwortung der Bundesregierung, die Bedingungen zur Rettung von Wirtschaftsakteuren über die europäische Ratspräsidentschaft auch in die EU zu tragen.

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Unsere Freunde
  • 350VT-logo.png350.org ist eine Klimawandel-Bewegung, die Bürger in 188 Ländern organisiert, befähigt und informiert, Druck auf ihre Regierung auszuüben, um den Klimawandel anzugehen und Emissionen zu senken. Der Name leitet sich aus dem Ziel ab, den CO2-Gehalt der Atmosphäre von derzeit 400 ppm auf unter 350 ppm zu senken.

  • BICEP-logo.pngBICEP  ist eine Interessenvertretung von Unternehmen, die sich der Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern verschrieben haben, um sinnvolle Energie- und Klimagesetze zu verabschieden, die einen raschen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft des 21. Jahrhunderts ermöglichen Schaffung neuer Arbeitsplätze und Stimulierung des Wirtschaftswachstums bei gleichzeitiger Stabilisierung des fragilen Klimas unseres Planeten.

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Unsere letzten Blogbeiträge

 

FAQs
  • Ben & Jerry’s unterstützt Fridays For Future, um die Politik dazu aufzufordern, die Klimakrise wie eine Krise zu behandeln und sozial gerechte und ökologische Maßnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen.

    Wir sind der Meinung, dass wir als Unternehmen ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft sind und deshalb Verantwortung nicht nur für unser eigenes Handeln tragen müssen, sondern auch unsere Stimme nutzen wollen, um uns politisch für Dinge stark zu machen, die uns als Menschen hinter der Marke am Herzen liegen. Deshalb unterstützen wir Bewegungen, die sich für einen gesellschaftlichen und politischen Wandel in Bereichen einsetzen, die uns wichtig sind.

    Die Bewegung Fridays For Future macht genau das: Sie setzt sich für eines der dringendsten Herausforderungen unserer – und zukünftiger – Generation ein: den Klimawandel. Mit ihnen fordern wir die Politik auf, endlich im Sinne eine klimagerechten Zukunft zu handeln.

  • Corona ist eine ernstzunehmende Herausforderung für unsere Gesellschaft, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Dabei ist es wichtig, dass die Rettungspakete, die uns auf dem Weg aus der Krise helfen sollen, nicht direkt in die nächste Krise stürzt. Die Rettungspakete müssen klug ausgestaltet werden, sodass die notwendige Transformation unserer Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft vorangebracht werden kann.

    Deshalb müssen wir fordern, dass soziale und ökologische Fragen von der Politik zusammen gedacht werden: Mit #EmailForFuture kannst du ganz einfach und unkompliziert politisch aktiv werden. Schicke hier deine #EmailForFuture an die richtigen, dafür zuständigen Abgeordneten aus deiner eigenen Region, und fordere sie dazu auf, ein soziales und klimagerechtes Rettungspaket für alle aufzustellen!

    Mit deiner Unterstützung können wir die digitalen Postfächer unserer politischen Entscheidungsträger mit konkreten Forderungen zum gerechten Klimaschutz überfluten und damit den Druck auf sie erhöhen, endlich aktiv zu werden.

  • Ja, das haben wir. Unser CO2-Fußabdruck pro Pint beträgt ungefähr 1 kg oder ungefähr 136.000 Tonnen Treibhausgase pro Jahr. Seht euch hier unsere Lebenszyklusanalyse an.

    Wir versuchen unseren Hufabdruck so viel wie möglich zu reduzieren, sei es durch unser Caring Dairy Programm, um den Methanaustoß zu verringern, erneuerbare Energien für unsere Tiefkühlschränke zu nutzen, oder unserem Chunkinator, der aus Abfall Energie für unsere Eisproduktion erzeugt. Wir wissen, dass das nicht genug ist und dass wir mehr machen müssen. Lest hier, um mehr zu über unsere Klimaziele zu erfahren.

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